Die Vorstandschaft des Schachkreises Mittelfranken-Nord

1.Vorsitzender
Peter Nickmann
Peter-Henlein-Strasse 9
90599 Dietenhofen
Tel.: 09824/91125
FAX: 09824/91127 (vorher anrufen)
Mail: Vorsitzender06 [auf] mfrnord.de
wurde 1949 in Faulquemont im französischen Department Moselle geboren. Er durchlief die Volksschule Zirndorf und das Hardenberg-Gymnasium Fürth und studierte nach dem Abitur an der Universität Erlangen-Nürnberg für das Lehramt an Gymnasien. Nach seiner Referendarszeit in Nürnberg und Hof ist er seit 1978 am Adam-Kraft-Gymnasium in Schwabach tätig, inzwischen als Studiendirektor.

Das Schachspiel erlernte er von seinem Vater. Sein erstes Turnier war die J ugendmeisterschaft in Fürth. Der erste Verein war der TSV Burgfarrnbach/Schachclub Grundig Nürnberg, dem er bis 1968 angehörte. Während des Studiums und des Wehrdienstes legte er eine schachliche Pause ein. Seit 1972 ist er, mit einer einjährigen Unterbrechung 1993 beim Schachklub 1907 Schwabach, Mitglied bei den Schachfreunden Fürth 1951. Einige Turniererfolge sind zu nennen: Die Stadtmeisterschaft von Zirndorf errang er 1977, die Vereinsmeisterschaft der SF 1951 Fürth gewann er 1984. 1993/94 gewann er die Einzelmeisterschaft im Schachkreis Mittelfranken-Nord. Bei der Einzelmeisterschaft im Schachbezirk Mittelfranken 1995 in Schwabach qualifizierte sich Peter Nickmann für die Bayerische Meisterklasse II, an der er in Würzburg auch teilnahm. Außerdem ist er auch einer der wenigen mittelfränkischen Fernschachspieler.

Ehrenamtlich ist Peter Nickmann seit 1991 Vorsitzender im Schachkreis Mittelfranken-Nord. Bei seinem Verein, den SF 1951 Fürth, ist er seit 15 Jahren 2. Vorsitzender, daneben auch Spielleiter und seit der Abspaltung des Schachzentrums Fürth 2002 auch kommissarischer Jugendleiter. Er ist seit 2002 aber auch Vorsitzender des Heimatvereins seines Wohnortes Dietenhofen (Landkreis Ansbach) und seit über sechs Jahren Gemeinderat.

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote, für deren Richtigkeit neben Peter Nickmann auch Werner Müller (BSGW Erlangen) und Reinhard Böhm (SK Herzogenaurach) bürgen können:
"Emil-Joseph Diemer, bekannt durch das Blackmar-Diemer-Gambit, nahm 1973 an einem Straßburger Open teil, das heute nicht mehr stattfindet. Der damals schon etwas ältere Herr spielte gegen einen ca. 20 Jahre jüngeren Jugoslawen. Beide waren so sehr in ihre Partie vertieft, dass beide nicht bemerkten, wie die Bedenkzeit von Diemer abgelaufen war. Als ein Schiedsrichter beide auf diesen Umstand hinwies, nahmen sie diese Tatsache nur unwillig zur Kenntnis - beide wollten unbedingt weiterspielen. Diemer unterhielt abends viele Schachspieler dadurch, dass er den baldigen Weltuntergang prophezeite. Oft bildeten sich größere Menschentrauben um ihn herum. Der Untergang würde durch Atombomben auf Paris, Moskau und eine weitere Stadt herbeigeführt werden - nur Diemers Heimatort Freudenstadt im Schwarzwald sollte verschont bleiben!"

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